Lexikon - Wörterbuch Grimm

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Wörterbuch der Gebrüder Grimm

Wer kennt sie nicht: Die Märchen der Gebrüder Grimm. Mit Liebe zum Detail haben Jacob und Wilhelm Grimm die Sammlung zusammengetragen. Doch die beiden beschäftigten sich nicht nur mit Geschichten, sondern auch mit der deutschen Sprache. 1838 begannen sie damit, den Gebrauch und die Herkunft der deutschen Worte zu dokumentieren. Das so entstandene Wörterbuch wird auch einfach "Grimm" genannt. Da die Gebrüder ihr Werk zu Lebzeiten nicht beenden konnten, haben es spätere Generationen von Sprachwissenschaftlern weitergeführt. Insgesamt dauerte die Fertigstellung des Wörterbuchs 123 Jahre. Das mittlerweile umfangreichste Wörterbuch der deutschen Sprache gibt es auch im Internet. Und selbstverständlich hat auch die Zuversicht ihren Platz darin.

"ZUVERSICHT, f., ursprünglich das voraussehen auf etwas oder eine person, s. DWB versehen, th. 12, 1236ff.; sich versehen 1247, sich versehen mit der präp. zu 1251. ahd. mhd. zuoversiht Graff 6, 126, mhd. wb. 2, 2, 284; Lexer 3, 1199; mnd. tôvorsicht Schiller-L. 4, 602; mnl. toeversicht Verwijs-Verd. 8, 504. vgl. auch nachsicht th. 6, 1404.

[...]

die erwartung des künftigen, sei es gut oder böse, nur in der älteren sprache [...]

die erwartung dessen, was man wünscht, hoffnung [...]

von früher zeit ist es das vertrauen auf gott und das was er gewährleistet [...]

von dieser vorwiegenden verwendung her hat das wort im nhd. den sinn des festen, untrüglichen angenommen Eberhard synon. 4, 142; Weigand syn. 2, 94: gewisse, feste z. Kramer; in unzweiffentlicher z. von denen kreisständen alle mögliche hülffe und assistentz zu haben Chemnitz schwed. krieg 2 (1653), 79; [...]

von da aus ist es das vertrauen, das man auf sich und seine fähigkeiten hat, in neuerer zeit mehr und mehr: ein exempel guter z. und kekken muthes Reinicke fuchs (1650) 111;" [...]

 

Den vollständigen Eintrag im "Grimm" finden sie hier.

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